Forschung und Entwicklung

Die Idee, Stahlbeton- und Spannbetonbauteile mit aufgeklebten, hochzugfesten Werkstoffen nachträglich zu verstärken, ist vor rund 50 Jahren im europäischen Ausland geboren worden. Grundlage dafür war die Entwicklung von Klebstoffen, die einen dauerhaften und festen Verbund gewährleisten. Sie wurden zunächst im Fahrzeugbau eingesetzt und für die Bauindustrie erst interessant, als die Verarbeitung dieser zweikomponentigen Reaktionsharze auch unter Baustellenverhältnissen möglich wurde.


Aufmerksam auf die Perspektiven, die sich damit auf dem Sektor der statischen Bausanierung eröffneten, wurde als einer der ersten in Deutschland Richard Laumer sen. Als begeisterter Bauingenieur galt sein Interesse vor allem dem bautechnischen Know-how und Fortschritt. Unter dieser Prämisse hatte er 1956 seine Firma gegründet, in die er, mit der rapiden Entwicklung auf dem Bausektor stets Schritt haltend, kontinuierlich deren Neuerungen und Verbesserungen einbrachte.


Seither wird die Weiterentwicklung der verschiedenen Verfahren durch laufende Versuche im eigenen Haus oder durch Beauftragung wissenschaftlicher Forschungslabors, u.a. an der TU München, vorangetrieben. Sie bildet, zusammen mit der in mittlerweile über 3 Jahrzehnten erworbenen Erfahrung und dem ständigen regen Austausch mit kompetenten Fachleuten, die Grundlage für den hervorragenden Ruf, den sich die Laumer Bautechnik in Fachkreisen auf dem Gebiet der Bauwerksverstärkung und Bauwerkserhaltung erworben hat.

Testsäule vor und nach dem Belastungsversuch, bei dem die maximale Bruchkraft ermittelt wird, die die verstärkte Säule aufnehmen kann